Zinsberechnung Hauskauf

Verzinsung Hauskauf

Liegenschaftserwerb aus Zwangsvollstreckung und Grundschuldenzinsen Gerade bei komplexen Auktionsbedingungen, die sich aus widersprüchlichen Interessenslagen von Kreditgeberbank, Eigentümern und ggf. Dritten ergeben, sollte die rechtliche Situation frühzeitig vor der Auktion sorgfältig abgeklärt werden. Selbst wenn die Gerichtsbarkeit dem Käufer des Hauses, der selbst umziehen möchte, das Recht einräumt, seinen eigenen Vertrag zu kündigen und prinzipiell das Recht auf Eigentum am Grundstück mit dem Niederschlag in der Zwangsauktion erlischt, 756 ZPO, sind die Rechtsstreitigkeiten nicht ungewöhnlich, in denen der selbstständige Umzug nicht stattfindet und mit überraschender Nachfolgeverträgen die Frustration des Räumungsklageversuchs angestrebt wird.

Ursächlich dafür ist in der Regel, dass andere interessierte Parteien mit der Kreditgeberbank und den Besitzern bis zum Auktionsdatum einen privaten Kauf vereinbart haben. Jeder, der sich wirklich für ein bestimmtes Auktionsobjekt interessiert, sollte sich daher rechtzeitig und unmittelbar an die kreditgebende Bank und den Inhaber wenden. Die bei einem erfolgreichen Gebotserfolg zu zahlenden Preise weichen regelmässig von den angekündigten Angeboten ab, da der Gläubiger nach wie vor die Befriedigung seiner Ansprüche vorgibt.

Debitoren und Inhaber in Zwangsversteigerungen sind daran interessiert, aus der Auktion so frei von Schulden wie möglich herauszukommen, und möglicherweise auch, um selbst überschüssige Einnahmen zu erwirtschaften. Vor diesem Hintergrund entsteht immer wieder das Problemfeld der Erfassung von Grundschuldszinsen. Inwieweit und unter welchen Bedingungen der Grundschuldgeber nach 241 Abs. 2 BGB zur Geltendmachung der nicht zur Rückzahlung der besicherten Forderung zugunsten des Bürgen erforderlichen Grundschuldszinsen des Bürgen oder der Bürgin oder des Bürgen oder der Bürgin oder des Bürgen oder der Bürgin oder des Bürgen ist.

Eine solche Verpflichtung lehnte der BGH zum einen für die Verzinsung einer Restgrundschuld, die nach dem Niederschlag in einem Teilauktionsverfahren nach 56 S. 2 ZVG entsteht, und zum anderen für die Eintragung der im Zwangsverkaufsverfahren entstandenen Grundschuldszinsen bis zur Niederschlagung durch einen Senior-Grundbetragsgläubiger, der das Vergabeverfahren nicht selbst durchführt (BGH NJW 2011, S. 1500 und NJW 2012, S. 686).

Der BGH hat offengelegt, ob für den Grundschuldner, der die Pflichtauktion selbst durchführt, etwas anderes zutrifft oder was zu beachten ist, wenn der Abtretungsanspruch an einen Dritten abtreten wurde. In einer weiteren Verfügung des BGH NJW 2012, S. 1142, hat der BGH nun auch für diese Aufstellungen ausgeschlossen, dass der Gläubiger der die Pflichtauktion durchführenden Grundschuld ohnehin nicht zur Erfassung von Zinsen auf die nicht zur Erfuellung seiner Forderungen gegen den Schuldner erforderliche Grundschuld des Gläubigers der Grundschuld des Schuldners ist, wenn diese Mehrfacherfassung für ihn mit Gefahren verbunden wäre.

Insofern ist der Kreditgeber durch die Übertragung der Forderungen auf Neuabtretung der Grundschuld an einen Dritten dazu angehalten, keine nicht benötigten Grundschuldszinsen zu erheben, wenn die Weigerung, einen Sammelantrag zu stellen, dazu führen sollte, dass der Abtretungsempfänger auf die Grundschuldszinsen zurückgreifen kann. Die Gläubigerin der Grundpfandrechte, die die ihr zur Sicherstellung ihrer Forderungen gewährten Grundpfandrechte realisiert, muss jedoch die legitimen Interessen der Bürgein angemessen und angemessen beachten und daher um ein bestmögliches Realisierungsergebnis bemüht sein.

Dies trifft auch dann zu, wenn die Verwertungszusagen einen den Wert der besicherten Forderungen übersteigenden Ertrag aufweisen, vgl. die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs NJW 1997, S. 2672. Diese so genannten Bestverwertungspflichten werden durch die eigenen würdigen Sicherungsrechte des Kreditgebers eingeschränkt. Muss die kreditgebende Bank z. B. fürchten, dass sie durch die Durchsetzung eines nicht tatsächlich erforderlichen Anteils der Grundschuldszinsen die vertragsgemäßen Rechte anderer Gläubiger auf einen allfälligen Zusatzerlös aus dem Verkauf durch die Durchsetzung dieser Rechte ausschließt, ist sie nicht zur Einreichung eines weiteren Antragspflicht.

Bei einer solchen Aufstellung, die nicht selten ist, wurde von einem Kreditgeber ein Grundschuldrecht an einen anderen Kreditgeber übertragen, jedoch mit der Massgabe, dass im Falle der Realisierung des Grundschuldbeitrags alle Mehrerlöse, die nicht zur Erfüllung der abgesicherten Ansprüche erforderlich sind, bei der abgebenden Bank bleiben. Sie können auch meine weitere Übersichtsseite Die Rückzahlung von Grundpfandrechten bei Zwangsversteigerungen und Spartenauktionen besuchen.

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