Schufa Privat

Die Schufa Privat

Die B. hat ein privates Insolvenzverfahren durchlaufen. Die Schufa im Bereich des Verbraucherschutzes dank DSGVO - Market

Durch die DSGVO könnte auch das Geschäftschanzmodell der Schufa kurz vor dem Zusammenbruch sein. Danach wird vermutet, dass die Kreditagentur die Menschen zu lange zögern lässt, wenn sie wissen wollen, welche Informationen bei der Kreditagentur gespeichert sind. Unter vielen Bürgerinnen und Bürgern ist die Schufa Holdinggesellschaft AG bekannt. Wenn die Schufa ihnen eine schlechte Kreditwürdigkeit attestiert, kann das für Unternehmen das Ende sein.

Die Schufa ist einer der ungarischsten Datensammler des ganzen Bundes. Nach eigenen Informationen gibt es 864 Mio. Informationen über 5,3 Mio. Betriebe und 67,5 Mio. natürliche Personen. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Informationen. Aber jetzt steht die gewaltige Schufa selbst in der Feuerlinie. Bei der hessischen Datenschutzbehörde wird, wie die Firma Weltonline am vergangenen Wochenende berichtet hat, geprüft, ob das Geschäftsverhalten der Kreditanstalt mit der neuen Basisdatenschutzverordnung (DSGVO) kompatibel ist.

Im Einzelnen geht es darum, wie die Menschen herausfinden, welche Informationen die Schufa über sie erhebt. Nach der DSGVO haben Konsumenten das Recht, unentgeltlich und unentgeltlich Auskünfte über die zu speichernden Informationen zu erteilen. Der Versand der Unterlagen erfolgt durch die Schufa ausschliesslich per Post, was sich über einen Zeitraum von zwei Monaten erstreckt.

Das heißt, die Schufa darf ohne ein aufwändiges Identifikations- oder Authentifizierungsverfahren (z.B. nachträglich, elektronisch signiert, etc.) keine Informationen zur Verfügung stellen. Die Schufa habe sich daher mit den Landesdatenschützern darauf geeinigt, dass die Informationen über die gespeicherten Informationen per Post übermittelt werden, so der Schufa-Sprecher weiter. Mit der Postanschrift kann hier geprüft werden, ob die Angaben nicht in die Zuständigkeit von Unberechtigten gelangen.

Nach DSGVO genügt eine Zeitspanne von vier Kalenderwochen, um die Bevölkerung über die erhobenen personenbezogenen Informationen zu unterrichten. Dabei entsteht ein grundlegendes Problemfeld, das nicht nur die Schufa angeht. Zum einen müssen laut DSGVO die Kundinnen und -kunden auch über das Internet oder über das Internet Zugang zu ihren eigenen Informationen haben. Auf der anderen Seite muss die Identifizierung des Bewerbers unmissverständlich sein, damit die Angaben nicht in die Zuständigkeit von Unberechtigten fallen.

Eine Umfrage von "Finanztest" aus dem Jahr 2010 hat gezeigt, wie bedeutsam das Recht auf Selbstauskunft sein kann, was zu der Annahme führte, dass die Schufa eine ungemein höhere Fehlerrate bei den abgespeicherten Messdaten haben könnte. Nur elf von 89 Probanden, die personenbezogene Informationen erhalten haben, erhielten richtige und umfassende Informationen: etwas mehr als 12 vH.

Solche Figuren sind angesichts der großen Macht der Schufa ein Zeugnis der Armut. Wer in Deutschland ein Kundenkonto eröffnet, einen Mobilfunkvertrag abschließt oder ein Darlehen aufnimmt, muss in der Regelfall sein Zustimmung dazu geben, dass der Provider bei der Schufa nachfragen kann. Bei der Speicherung falscher Angaben können die Konsumenten später eine Berichtigung nachfragen.

Aktuelle Untersuchungen zur Verlässlichkeit der Schufa sind derzeit nicht verfügbar. Eine Rednerin bezog sich jedoch auf den vorliegenden Report des Ombudsmannes der Schufa, einer Vermittlungsstelle unter der Führung des ehemaligen Vorsitzenden des Bundesverfassungsberichts, Hans-Jürgen Papier. Dort können sich die Bürgerinnen und Bürger an sie wenden, wenn sie Probleme mit der Schufa haben. Im Jahr 2017 gingen von den 140 Mio. von der Schufa jährlich zur Verfügung gestellten Informationen nur 366 zugelassene Gesuche ein.

Etwa 40 hätten danach nachkorrigiert werden müssen: Dieser Betrag spricht für die Verlässlichkeit der Angaben. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern verzichtet die Schufa nahezu gänzlich auf das so genannte Geo-Scoring, meldet der Pressesprecher - wenn zum Beispiel eine Postanschrift in einem Problembezirk zu einer Verschlechterung der Bonität eines Bewohners mitführt.

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