Schufa Auskunft für Vermieter Beantragen

Die Schufa-Informationen für Vermieter beantragen

Die Vermieter verlangen eine Bonitätsprüfung des potenziellen Mieters. Der Wohnungsmangel nimmt zu und die Vermieter sind kühner. Um etwas von der Schufa beantragen zu können, muss er eine SCHUFA-Auskunft beantragen. Schaffung von Vertrauen beim potenziellen Vermieter.

Vom Kontakt zur Schufa: Nicht alles offenbart - Was Vermieter fragen dürfen - Mietrechtstipp

Die Vermieter scheinen oft gespannt zu sein, bevor sie einen Mietvertrag abschließen. Interessierte Parteien müssen jedoch nicht alles offenlegen. Außerdem müssen gewisse Unterlagen erst nach Vertragsabschluss vorgewiesen werden. Die Düsseldorfer (dpa/tmn) - Wenn Sie eine Mietunterkunft suchen, müssen Sie oft viel über sich ausrichten. Weil Vermieter oder Broker oft viel von interessierten Parteien wissen wollen. Sie müssen jedoch erst dann einen Fragenkatalog beantworten, wenn nach der Prüfung ein großes Nachfrageinteresse an dem Gegenstand vorliegt, erläutert Helga Block, die Datenschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dabei ist die Abfrage der Adressdaten der bisherigen Vermieter nicht zulässig, erläutert der Beauftragte für den Datenschutz. Zum einen ist sie für den Abschluß eines Pachtvertrages nicht notwendig und steht zum anderen im Widerspruch zum Prinzip des direkten Inkassos. - Kopie des Personalausweises: Ein Broker oder Vermieter kann einen Interessierten nach seinem Nachnamen, Vornamen und seiner Adresse fragen. Die Informationen können auch durch Vorzeigen des Ausweises verifiziert werden.

Eine Ausweiskopie ist jedoch in der Regelfall nicht erlaubt. Ebenso darf die Fabrikationsnummer des Ausweises nicht angegeben werden. Die Vermieter wollen, dass ihre Mandanten die Mieten bezahlen können und benötigen daher eine Bonitätsprüfung. Allerdings ist nach Ansicht der Datenschutzbeauftragten die differenzierte Anforderung zur Übermittlung von allgemeinen Informationen, z.B. von der Schufa, unerlaubt.

Nur wenn der Vertragsabschluss unmittelbar bevor steht, kann die Vorlegung von Bonitätsinformationen erforderlich sein. Stichworte des Beitrags "Nicht alles offenbart - Was Vermieter fragen dürfen".

Vermietungsrecht:

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Jeder, der bei Vertragsabschluss über seine Vermögensverhältnisse unrichtige Aussagen macht, kann vom Vermieter Kündigung verlangen. Dies hat das Landgericht Augsburg beschlossen. Beide Parteien hatten bei Vertragsabschluss in einer Selbstanzeige explizit in schriftlicher Form zugesichert, dass es keinen negativen Eintrag der Schufa gab oder dass eine Eidg. Nur wenige Woche später wurde der Vermieter durch eine Schuldneranfrage darüber informiert, dass der Vermieter eine beeidigte Erklärung abgibt und dass weitere Negativschuldnerangaben vorliegen.

Der Vermieter war daher veranlasst, den Pachtvertrag wegen betrügerischer Falschdarstellung in Frage zu stellen und ohne Vorankündigung zu beenden. Nachdem die Bewohner das Gebäude nicht auf freiwilliger Basis verlassen wollten, erhob der Vermieter Klage vor dem Landgericht Augsburg. Nach Ansicht des Gerichts waren Einkommens- und Vermögensfragen von Bedeutung, damit sich der Vermieter ein eigenes Urteil über die Solvenz und Verlässlichkeit des Mietinteressenten bilden konnte.

Falschangaben über die finanzielle Situation des Mieters berechtigt den Mieters, den Vertrag anzufechten. Weil der Vermieter die Schufa explizit um negative Einträge gebeten hatte und die Pächter ihm unzutreffende Informationen gegeben hatten, war er auch berechtigt, den Vertrag zu beenden. Das Berufungsverfahren des Antragsgegners gegen das Gericht war erfolglos, so dass das Verfahren endgültig ist (AG Augsburg - Az. 73 C 4771/15).

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