Postbank Nachlassabteilung

Nachlassbereich der Postbank

Ja, wo ist diese ominöse Immobilienabteilung jetzt?????

Bei der Postbank nicht so.

Wie sieht es mit dem Konto aus?

Das müssen überlebende Angehörige berücksichtigen, um die Banktransaktionen des Erblassers abwickeln zu können. Bei Tod eines Verwandten gibt es viel zu regeln: die Begleichung von Zahlungen, die Kündigung von Verträgen und die Einstellung von Gelder. Dies setzt voraus, dass die Trauernden Zugang zu den Konten des Erblassers erhalten. Wäre der Erblasser der einzige Kontobesitzer, wird dieses Depot als so genanntes Grundstückskonto verwaltet.

Hinterbliebenen haben jedoch nur dann Zugang, wenn sie im Besitze einer korrespondierenden Prokura oder Dispositionsvollmacht sind - dies trifft auch auf Ehegatten zu. "Sind diese Unterlagen nicht verfügbar, muss man sich als Erbin identifizieren, um die Banktransaktionen des Erblassers abwickeln zu können. Das kann durch einen Erbschein, einen Erbvertrag oder ein Testament geschehen", erläutert Anja Maultzsch von der Postbank.

Viele Ehegatten haben ein Gemeinschaftskonto, über das beide Eigentümer verfügen können (sog. "Oder-Konto"). Stirbt ein Ehegatte, hat der überlebende Ehegatte dennoch uneingeschränkten Zugang zum Kapital. "â??Ein Gemeinschaftsgirokonto mit der Postbank kann vom Ã?berlebenden Ehegatten ohne Erbanspruch nur dann fortgesetzt werden, wenn es vor MÃ?rz 2008 gegrÃ?ndet wurdeâ??, erklÃ?rt Anja Mautzsch.

"wurde, muss er sich als Erbin identifizieren oder ein eigenes Depot eröffnen." Hat der überlebende Ehepartner kein eigenes Girokonto, sollte die Verwitwete oder Witwerin umgehend ihr eigenes Girokonto einrichten, um z.B. Mieten, Ansprüche aus Wechseln oder Todesfallleistungen bearbeiten zu können. Es ist gut zu wissen: "Die Postbank übernimmt unter Umständen die Beerdigungskosten aus dem bestehenden Saldo des Privatkontos des Verstorbenen, ohne dass die Nachfolge des Vermögens abgeklärt wird", erläutert Anja Maultzsch.

Weitere Angaben zu Vermögen und Erbschaft sind im Postbank Leitfaden "Wichtige Hinweise für Hinterbliebene" unter www.postbank.de/ratgeber-fuer-hinterbliebene. zu entnehmen. Spezifische Fragestellungen zur Erbschaftsabwicklung werden von den Postbank Fachleuten unter 0800-1008904 (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Sonnabend von 10.00 bis 16.00 Uhr) beantwortet.

Die digitalen Erbschaften - wie Sie Ihren Online-Estate verwalten können

Die Digitalisierung Deutschlands nimmt zu: Laut Angaben von der ARD/ZDF sind 89% aller deutschen Bürger im Netz mobil. Aber was geschieht mit einem Konto, wenn ein Benutzer eintritt? Deshalb ist es ungemein bedeutsam, das kulturelle und kulturelle Angebot des digitalen Erbes zu seinen Gunsten zu regulieren. Onlineverträge müssen auch nach dem Tode des Auftragnehmers ausgeführt werden - hier sind die Nachkommen verpflichtet.

Auch ohne die Hilfe der Trauernden ist ein Facebook-Konto weiterhin ersichtlich, auch wenn die Zeitleiste lange Zeit ungenutzt geblieben ist. Für die Organisation Ihres Digitalparks sollten sich Online-Nutzer einen Überblick über ihre gesamten Internetaktivitäten zu ihren Gunsten verschaffen. Die Zugangsdaten für jedes Konto sollten für Dritte nicht zugänglich sein, können aber im Falle eines Todesfalls eingesehen werden. Darüber hinaus sollte ein weiteres handschriftliches Schriftstück einen oder mehrere Bevollmächtigte (Vor- und Nachname, Anschrift, vorzugsweise auch Geburtsdatum) benennen, die sich dann später um die elektronischen Zugriffe kÃ?mmern können.

Hinweis: Die Bevollmächtigung kann auch zu Lebenszeiten eines Nutzers genutzt werden, z.B. wenn ein Nutzer ernsthaft krank ist und sich nicht mehr selbst um sein Online-Konto kümmert. Achtung: Sobald sich ein Kennwort geändert oder ein anderes Konto geöffnet wird, sollte die Liste auf den neuesten Stand gebracht werden. Es ist ihnen nicht gestattet, sich z.B. bei einem Messenger-Dienst zu registrieren und den Chat-Verlauf des Toten zu durchsuchen.

Es ist noch unklar, ob die Hinterbliebenen die Post von Toten einsehen dürfen - sie unterliegen ja dem Geheimhaltungsgesetz der Telekommunikation. Allerdings haben die meisten Online-Anbieter mittlerweile einen eigenen Verweis eingerichtet, unter dem die Erblasser den Digitalpark administrieren oder streichen können. Allerdings kann es sein, dass die Anbieter von Online-Portalen einen Todesnachweis wünschen - zum Beispiel die Todesurkunde.

Viele Online-Anbieter ermöglichen es den Nutzern, ihren eigenen Bestand an digitalem Material zu ermitteln. Beispielsweise können Sie bei Google und WLAN unter "Kontoführung" angeben, ob das Konto im Falle des Todes in einen Erinnerungszustand gebracht werden soll (das Konto ist weiterhin ersichtlich und die Leserschaft kann ihr Beileid bekunden) oder ob es vollständig ausgelöscht werden soll. Wie geht es mit meinen Digital Assets weiter?

Einen weiteren Schwerpunkt im Digital Estate bilden Spiel-, Musik-, Film- und Bücherdateien, die der Benutzer im Lauf der Jahre im Netz erlangt hat. Die Allgemeinen Bedingungen der Betreiber sehen in den meisten FÃ?llen vor, dass im Falle des Todes die Nutznießungsrechte an den Dienstanbieter (z.B. iTunes) zurÃ?ckgehen - immerhin sind die abgerufenen Dateien an ein spezifisches Benutzerkonto geknÃ?

Allerdings ist der folgende Sachverhalt im deutschsprachigen Erbschaftsrecht noch nicht geregelt: Wenn ein überlebender Angehöriger z.B. ein Tablett oder einen eBook-Leser vererbt und das Endgerät noch beim Online-Service registriert ist, kann er auch auf die hinterlegten Dateien zugreifen - und z.B. Musiktitel anhören, Spielfilme anschauen oder eBooks auslesen. Was geschieht mit digitalen Währungen wie Bitcoins nach dem Ausbruch?

Sofern die juristischen Gesichtspunkte noch nicht vollständig abgeklärt sind, sollten Online-Nutzer diese Hinweise in ihr Testresultat aufnehmen und aufführen, wer im Falle eines Todes die Digital Assets erhalten soll. Mit der zunehmenden Wichtigkeit des Themas der elektronischen Vererbung gibt es inzwischen auch Spezialunternehmen, die die Verarbeitung der elektronischen Vererbung im World Wide Web anbietet.

Die digitalen Nachlässe sind und bleiben Sache der Nachkommen.

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