Postbank Köln Online Banking

Die Postbank Köln Online Banking

Sie können Ihre Bankgeschäfte mit unserem Online-Banking-Service jederzeit und überall durchführen: Für Wertpapierdepots steht Ihnen die Filiale Köln Easytrade zur Verfügung. Online-Betrügereien: 98.000 EUR weg, ganz unkompliziert - Digital

Damit haben die Schwindler nun schon fast eine Millionen EUR eingezogen. Anscheinend kommt einem Sparbuch bei der Postbank eine besondere Bedeutung zu. Im Online-Banking setzt sich die Betrugsreihe fort. Das bedeutet, dass die Anzahl der Schadensfälle nun bei 17 und die Höhe des Schadens bei mehr als einer Millionen EUR liegen. Auffallend ist die Höhe der Verluste, die in der Regel im 5-stelligen und manchmal im 6-stelligen Prozentbereich liegen.

Dies gilt auch für zwei neue Fälle der Kanzlei Wilde Beige Solmecke in Köln. Ein Mann in Offenbach wurde für 98.000 EUR von seinem Account vertrieben. Für einen Mann im Sauerland waren es 88.000 EUR. In vielen Einzeltranchen haben die Täter, wie in den bereits berichteten Faellen, das Kapital belastet, um das bankinterne Kontrollverfahren zu umfahren.

Auffallend ist auch, dass Postbank Kundinnen und -kunden, wie in den beiden vorliegenden Verfahren, oft dem Betrugsbetrug zum Opfer gefallen sind. Dass dies etwas mit der "Sparcard direkt" zu tun haben könnte, vermuten Jakob Wahlers, Rechtsanwalt in der Koelner Anwaltskanzlei, die die Postbank mit dem Motto "Sie verbindet die Geborgenheit des klassichen Sparkontos mit dem Zins-Vorteil des Tagesgeldkontos" wirbt.

Dabei haben die Taeter ausgenutzt, dass die Kundinnen und -kundinnen online auf das Sparbuch zugreifen koennen. In vielen FÃ?llen Ã?berwiesen sie zunÃ?chst groÃ?e Summen vom Sparbuch auf das Konto des Betroffenen. In einigen FÃ?llen haben sie auch den höchstmöglichen Transferbetrag online erhöht. Anschließend haben sie das Guthaben vom laufenden Konto auf gefälschte Bankkonten im In- und Auslande nach dem mTan-Verfahren transferiert.

"Einen Bezug sieht man darin, dass die Sparbücher online abrufbar waren, was es ermöglichte, große Summen in betrügerischer Absicht abzuziehen", sagt Wahlers. Bei gewöhnlichen Kontokorrentkonten haben Sparende in der Praxis in der Regel nicht so viel Lüge. Bei den Betrügern war es immer dasselbe: Zunächst haben sie sich in den Rechner des Bankenkunden gehackt und die Zugriffsdaten für das Online-Banking mit Spyware ausspioniert.

Sie bekamen dann den für eine Online-Übertragung auf ihr eigenes Mobiltelefon benötigten M-Tan.

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