Postbank Girokonto neue Gebühren

Neues Postbank Girokonto Gebühren

Briefe an die Kunden, in denen die neue Gebührenordnung erläutert wird. Gibt es Gebühren zu zahlen und wo kann ich Bargeld beziehen? Andernfalls fällt eine geringere monatliche Gebühr für die Nutzung an. Das Guthaben wird für einen begrenzten Zeitraum direkt dem neuen privaten Girokonto der Postbank gutgeschrieben, wird dann aber in der Regel nur noch direkt gegen neue Prämien eingelöst.

Mit was die Verbraucher in Zukunft zu tun haben werden

Wie wir bereits berichtet haben, übernimmt die Postbank 99 Cents für Papiertransfers. Nun sollen ihren Kundinnen und Verbrauchern noch mehr Gebühren in Rechnung gestellt werden. Wenn die Sympathie der Kundschaft dafür sehr schwach ist, sollten die Kontobesitzer in Zukunft mehr darauf achten, was ihre Hausbank vorhat. Sie wollen keine neuen Gebühren im Verborgenen, sondern im großen Rahmen einführen.

Auch die Postbank will die Gebuehrenschraube anziehen. Ihr Vorgesetzter Frank Strauß kündigte jüngst an, dass "es keinen Anrecht auf ein kostenfreies Girokonto gibt". Mit 14 Mio. Passagieren hat die Postbank 14 Mio. Menschen. Doch um die Kundinnen und -kundinnen zu "erziehen", die kostspieligen Papiertransfers günstiger im Internet einzugeben, hat die Nationalbank eine Papiergebühr eingeführt: 99 Cents, d.h. fast einen EUR, für deren Abgabe.

Die Postbank beabsichtigt nun, weitere Gebühren zu erheben - längstens bis 2017. Dann nur mit einem stark reduzierten Leistungsangebot für den Verbraucher. "Er will den Kundinnen und Kundschaft klarmachen, dass der Service der Hausbank einen Mehrwert hat. Dies wird der Rentner, der z.B. das Postbank Giro plus Depot geschlossen hat, spätestens dann bemerken, wenn seine Pension weniger als 1000 EUR pro Kalendermonat ausmacht.

Danach werden 5,90 EUR Kontoerhaltungsgebühr von ihrem Konto einbehalten. Pro Transfer in Form von Papier sind weitere 99 Cents ausstehend. Das entspricht 8,87 EUR pro Kalendermonat für drei Transfers pro Jahr. Werden auf das Jahr nur 107 EUR errechnet. Wenn sie das Giro-Plus hätte, müsste sie gar eine Kontopflegegebühr von etwas weniger als zehn EUR plus einen EUR mehr für jede Übertragung zahlen.

Welches Girokonto, welches könnte in absehbarer Zeit nicht mehr kostenfrei sein, von welchem Thema redet der Verwaltungsrat überhaupt? Eine Schurke, die dabei böse ist, denn bisher "nur" Geringverdienende, Menschen mit kleiner Pension oder Menschen ohne Internet-Affinität bezahlen ohnehin eine Prämie. Laut Preis- und Dienstleistungsverzeichnis bezahlen Verbraucher unter 22 Jahren nur eine Eurokontoführungsgebühr von Null.

Also seien Sie aufmerksam und werfen Sie keine vermeintlichen Werbeschreiben Ihrer Hausbank in den Müll - es könnte ein Informationsbrief über eine Honorarerhöhung sein. Am Ende bestimmen Sie, wer Ihre Gehaltsabrechnung oder Pension als Gutschrift eintragen kann. Benutzen Sie dann z. B. regelmässig unseren Kontokorrentvergleich und ändern Sie ihn bei Bedarf.

Wir haben erst vor kurzem die Werbezusagen der Kreditinstitute zum "kostenlosen Bargeldbezug weltweit" untersucht und herausgefunden, dass Ihnen ausländische Kreditinstitute noch Gebühren an Geldautomaten erheben, die die Kreditinstitute Ihnen in der Regel nicht mit dem Werbezusage erstatten. Mehr über die 99-Cent-Gebühr der Postbank erfahren Sie hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema