Neue Gebühren bei Postbank

Die neuen Gebühren bei der Postbank

Zu einzelnen Beschwerde-E-Mails und Beiträgen möchte die Postbank keine Stellungnahme abgeben. Neue Aspekte der Sach- und Rechtslage stellen sie jedoch nicht dar. Die Postbank testet neue Zahlungsmethoden für Online-Shops. Wie hoch sind meine Honorare bei Giro Plus? Viktoria Bartsch - Neue Westfälische.

Kann ich genau sehen (außer in meinen Vertragsunterlagen)?

Die Postbank berechnet Gebühren für das Bankkonto - Debitor ist Loser

Die Postbank war vor 20 Jahren einer der Pioniere im Finanzsektor, als sie die Gebühren für Bankkonten abschaffte. Der Kunde - außer jung und reich - sollte für sein laufendes Konto bezahlen. Die Postbank wird wieder viele Imitatoren antreffen. Schliesslich müssen die klassischen Kreditinstitute bei anhaltend niedrigen Zinsen neue Einnahmequellen aufdecken.

Der Wegfall des Gratis-Girokontos, wie es inzwischen weitgehend bei der Postbank der Fall ist, ist zunächst rationell, da die steigenden Kostensteigerungen zu höheren Preisen führen. Wer hingegen auf Gebührenerhöhungen verzichten will, schärft sein Bild und hält seine Kundschaft. Erstens zieht die Postbank mehrere tausend Menschen mit einem freien Konto an und geht auf einmal zur Kassa.

Für Praktikanten und für Kundinnen und Endkunden mit einem Monats-Geldzugang von 3.000 EUR oder mehr verbleibt das Guthaben unentgeltlich. Der Postbank wird das entgegengebrachte Interesse genommen. Allerdings sind es die Ausnahmen, die die Verbraucher zutiefst unzufrieden machen. In der Tendenz zum Online-Banking sind die älteren Konsumenten die Hauptverlierer. Diese Dienstleistung wird immer teurer - vor allem bei kleinen Renten.

Es wird sich also herausstellen, wie viele Kundinnen und Kunden die Postbank verlässt.

Die Postbank antwortet auf niedrige Zinsen: Gebühren für Kontokorrentkonten

Auf die anhaltend niedrige Zinsentwicklung antwortet die Postbank. Für Online- und Internet-Girokonten gilt ab Anfang 2016 eine neue Gebühr. Die neue Gebührenstruktur wird für die Verbraucher sowohl kostspieliger als auch billiger sein, je nachdem, wie viel sie mitbringen. Bei der Postbank wird es für viele Kontobesitzer kostspieliger sein. Für das laufende Konto der Postbank wird ab Oktober 2016 der "Gebührenplan" neu gestaltet.

Das Postbank Kontokorrent kosten aktuell 5,90 EUR pro Kalendermonat, wenn es keinen regelmäßigen monatlichen Bareingang von mindestens 1.000 EUR gibt. Die Kontoverwaltungsgebühr soll ab dem 1. Januar 2016 3,90 EUR betragen, jedoch für die vermischte Online- und Filialnutzung des Accounts und für laufende Zahlungseingänge unter 3.000 EUR pro Jahr. Damit sollte für die meisten Girokunden der Postbank das Ende der freien Kontoverwaltung eingeleitet werden.

Den " Normalverdienern " wird eine monatliche Kontopflegegebühr von 3,90 EUR berechnet. Spitzenverdiener profitieren nach wie vor von einer Gebührenfreiheit. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass der Kundenkreis mit einem regulären Kredit von 3.000 EUR oder mehr in dieser Hinsicht recht knapp ist. Wenn Sie ein geringfügiger Verdiener sind und bereits ein Girokonto bei der Postbank haben, können Sie sich auch auf die neue Gebührenordnung einlassen.

Bei Zahlungseingängen von weniger als 1.000 EUR pro Monat wird in Zukunft eine Kontobuchungsgebühr von 3,90 EUR anstelle der bisherigen 5,90 EUR anfallen. Für die bloße Online-Nutzung des Postbank Girokontos wird in Zukunft eine Bearbeitungsgebühr von 1,90 EUR erhoben.

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