Kredit Postbank Zinsen

Haben Sie Postbank Zinsen?

Die Ratenkredite bieten niedrigere Zinsen, aber wer als Ökonom vor einer Immobilienblase warnt, hat den Kredit "Business" parat. Mit niedrigeren Darlehen hat Zinsaufschlag. ihr eine Warnung für ihre Werbung "Mini-Zinssätze für Maxi-Wünsche" geschickt. Hier erhalten Sie Zinsen auf Ihr Guthaben.

Postbank: Warum das Bankkonto bald nicht mehr kostenfrei sein könnte

Deutsche und Postbank sind im Wesentlichen Seelenverwandte: Allerdings macht die Tiefzinspolitik der EZB es den Anlegern und ihren Banken erschwert, damit umzugehen. Der Postbank Vorstandsvorsitzende Frank Strauß macht nun die notwendigen Anpassungen möglich. Dr. Frank Strauß: Die Laune ist recht gut. Strauß: Die drei Fragen, die jedes der Institute berühren, sind die Konsequenzen politischer Regulation, die Konsequenzen niedriger Zinssätze und nicht zu letzt die Internationalisierung.

Strauß: Es gibt kein "schlimmstes" Beispiel. Strauß: Das ist ein Verfahren. Mit zunehmender Dauer der Tiefzinsphase werden die Konsequenzen insbesondere für bilanzwirksame Institutionen wie die Postbank schwererwiegen. Strauß: Wenn wir uns die Frage stellen, was wir auf der Kunden- und Shareholder-Seite erreicht haben, ist das viel mehr.

So haben wir beispielsweise das Kreditneugeschäft um 2,3 Mrd. EUR, also nicht weniger als 16 %, gesteigert. Strauß: Wir haben unseren passiven Überhang in den letzten Jahren bereits von 30 auf acht Mrd. verringert. Außerdem werden wir unser Aktivgeschäft mit Privat- und KMU-Kunden weiter ausweiten, um am Ende des Tages eine ausgewogene Balance zu haben und weniger abhängig von niedrigen Zinsen zu werden.

Weil natürlich jeder negative Zins in Höhe von EUR, den wir zu bezahlen haben, nervig ist. Strauß: Auf der Käuferseite gibt es auf dem niedrigen Zinsniveau sowohl Sieger als auch Niederkampf. Auf der anderen Seite kommen die Darlehensnehmer in den Genuss. Strauß: Wir haben in Deutschland bereits einen im internationalem Maßstab sehr soliden Makler. In der Regel haben die Darlehen eine Laufzeit von zehn bis 15 Jahren. Strauß: Wir sind bei den gesamten Einlagen vergleichsweise mager.

Mit Null Prozentpunkten auf dem Kontokorrent und 0,1 Prozentpunkten auf dem Sparbuch sparen die Kundinnen und -kunden die Kosten. Strauß: Von Kündigung würde ich nicht reden. Auch heute noch sind die Verbraucher auf der Suche nach Geborgenheit. Strauß: Wir sind eine Hausbank, die für risikofreie Anlagen im Zentrum ihrer Markenpolitik steht. Wie hoch ist Ihrer Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Kundschaft in naher Zukunft negative Zinssätze ausgeben wird?

Strauß: Die Entwicklung zeigt, dass es besser ist, nicht aufzustehen und etwas grundlegend auszuschließen. Im Falle von großen Hauskunden beschäftigen wir uns bereits intensiv mit der gesamten Kundenbeziehung - und es gibt auch solche, die bereits bezahlen müssen. Entnimmt die EZB für das, was wir an sie weitergegeben haben, 40 Basis-Punkte von uns, müssen wir als ökonomisch denkende Unternehmung auch gegenüber unseren Abnehmern dementsprechend agieren.

Strauß: Aus aktueller Perspektive ist es schwierig, sich negative Zinssätze im gewöhnlichen privaten Kundengeschäft vorzustellen. Strauß: Das ist eine ganz andere Debatte. Müssen wir einerseits abzüglich Zinsen bezahlen und andererseits das Guthaben völlig kostenfrei zur Verfügung stellen, gibt es am Ende keinen Schnürsenkel. Strauß: Unser Kostenstellenmodell wird weiter differenziert.

Strauß: Das kann ich Ihnen noch nicht endgültig beantworten. Strauß: Das Verhalten der Verbraucher hat sich geändert. Und wenn wir das unseren Kundinnen und Servicemitarbeitern erläutern, werden sie es begreifen. Strauß: In diesem Jahr oder spätesten 2017: In der Vergangenheit konnten die Kreditinstitute die Kundeneinlagen verzinst investieren und damit das Kontokorrent quersubventionieren. Ein Teil der Bankdienstleistungen ist wie Elektrizität eine Erbringung.

Strauß: Wir sind weit weg von "fine out". Einige der Auftraggeber werden nach Möglichkeiten suchen. Strauß: Ein Einblick in die Konjunkturdaten verdeutlicht, dass wir mittel- bis langfristig auch sehr tiefe Zinsen haben werden. Die Fokussierung unseres Unternehmens ist klar darauf ausgerichtet, mit tiefen Zinsen dauerhaft fertig zu werden.

Strauß: Deutschland ist ein Staat, der traditionsgemäß und kulturpolitisch in hohem Maße auf Geld angewiesen ist. Es ist aber auch deutlich, dass die relative Wichtigkeit von Cash nachlassen wird. FÃ?r eine Bankgesellschaft mit vielen laufenden Konten wie dem unseren ist Geld ein bedeutendes Unterfangen. Ein wesentlicher Entscheidungsgrund für ein neues Girokonto ist heute die Entscheidung, wo man Geld bekommt.

Strauß: Geld zählt zu den unverzichtbaren Leistungen rund um ein Kontokorrent. Auf jeden Falle wollen wir ein komfortables Bargeldversorgungssystem beibehalten, und ich kann mir heute nicht ausmalen, dass wir die Bargeldbezüge unserer Kundinnen und -kunden z.B. an unseren Geldautomaten bewerten würden. Strauß: Meine und die Gesamtaufgabe des Vorstands besteht darin, die Postbank fit für die Zukunft zu machen - und zwar ungeachtet einer veränderten Aktionärsstruktur.

Es ist unser Bestreben, dass wir bis zur Jahresmitte bereit sind, damit die Postbank auch allein dastehen kann. Wären die Dt. und die Postbank bisher gemeinsam ein großes Raumschiff, wollen wir eine Situation erreichen, in der zwei Raumschiffe so aneinander festgemacht werden, dass sie zu jeder Zeit trennbar sind.

Strauß: Wir wollen unsere führende Stellung als Privat-, Geschäfts- und Firmenkundenbank sowohl in digitaler als auch in persönlicher Hinsicht ausbauen. Dabei sind die Bedingungen für die Umstellung gut: Die Postbank hat ein Gesamtergebnis von rund 600 Mio. EUR und kann so in die digitale Umsetzung einsteigen.

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