Hauskredit Zinsen 2016

Wohnungsbaudarlehen Zinsen 2016

"Stimmungsindex Baufinanzierung": Günstige Zeit für das Wohnungsbaudarlehen. Verkürzung des Baufinanzierungskredits durch außerplanmäßige Rückzahlung. Vor zehn Jahren war das anders, die Zinsen waren viel höher. Besonders niedrig sind derzeit die Zinssätze für Hypothekarkredite. Formeln und Funktionen von Excel 2016 ".

Verschuldungsfalle: Weltweite Befürchtung steigender Zinsen

Nur die Tatsache, dass sich die Zinsen und Zinsen auf einem niedrigen Niveau bewegen, rettet die Finanzwelt vor einem totalen Zusammenbruch. Die steigenden Zinsen sind für das Unternehmen zurzeit systemgefährdend. Gegenwärtig gibt es rund 200 Milliarden Euro Verschuldung auf der ganzen Welt. Mehr als ein gutes Viertel mehr als 2007, vor der Finanzmarktkrise. Vor dem Hintergrund dieser gewaltigen Summen ist klar, dass ein Zinsanstieg zwangsläufig zu einer neuen Finanzierungskrise führt.

Während die Weltverschuldung im Jahr 2000 noch bei rund 87 Milliarden Euro liegt, ist sie bis 2007 auf 141 Milliarden Euro gestiegen (+62 Prozent). Bis 2014 erreichte die Weltverschuldung bereits 199 Milliarden Euro (+41 Prozent). Obwohl der Zuwachs prozentual rund ein drittel geringer ausfiel als im ersten Berichtszeitraum, war der Zuwachs absolut gesehen (+54 auf +57 Billiarden Dollar) noch ausgeprägter.

Der Schuldenanteil am weltweiten Nationalprodukt ist ebenfalls signifikant gestiegen. Während sie im Jahr 2000 noch bei 246 und im Jahr 2007 bei 269 und im Jahr 2014 sogar bei 286 Grad liegt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist klar, dass ein Zinsanstieg zu einem ernstzunehmenden Hindernis wird.

Bei einem Durchschnittszinssatz von nur 5 Prozentpunkten pro Jahr werden die Auswirkungen deutlich: Im Jahr 2000 würden die Zinsen für die Weltwirtschaft 12,3 Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts betragen, im Jahr 2007 bereits 13,45 Prozentpunkte und im Jahr 2014 14,3 Pro-zent. Mit anderen Worten, der Teil, den die Erwerbsbevölkerung vom aktuellen Einkommen bis zur Verzinsung aufbringen muss, nimmt stetig zu.

Natürlich sind auch die Staatshaushalte davon berührt und handeln nach dem Prinzip, dass Altschulden und Zinsaufwendungen nur mit neuen Verbindlichkeiten beglichen werden, was die Last wenigstens temporär in die Richtung einer zukünftigen Verlagerung bringt - aber irgendwann wird es nur noch ein Zahlungstag sein. Mit einem steigenden Leitzinsniveau werden nicht nur die derzeit wahrscheinlich mit rund 60 Billiarden Euro verschuldeten Länder kaum fertig werden - auch die Privathaushalte (rund 40 Billiarden Euro Verschuldung) würden dadurch schwerwiegende Folgen haben.

Letzterer wird sich dagegen die Frage stellen müssen, ob das derzeitige Wohnungsbaudarlehen überhaupt noch durchführbar ist. Vor allem in den USA, aber auch in Europa haben viele Menschen nur ein Eigenheim erworben, weil die Zinsen im Moment so tief sind und die Tilgung kaum ein Hindernis ist. Wir können feststellen, dass sich die Weltwirtschaft gegenwärtig in einer Zinssatzfalle wiederfindet.

Genauso begehrenswert wie die steigenden Zinsen für Anleger und Anleger sind, sind sie auch eine Bedrohung für die Debitoren. Wenn die Zinsen wieder ansteigen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Ausfälle von Krediten signifikant ansteigen und die Anleger allmählich über ihre Vermögenswerte fallen.

Jeder, der angesichts dieser weltweiten Situation immer noch davon ausgeht, dass 3 bis 5 Prozentpunkte Zinsen/Renditen auf Spar- oder Anleihesätze besser als 0 bis 1 Prozentpunkte wären, muss damit rechen, dass ein Teil seiner Spar-/Investitionen bei einer Zinserhöhung umfällt. Um die Zinsen wieder steigen zu lassen, muss zunächst die Gesamtverschuldungsquote signifikant gesenkt werden.

Im Idealfall sollte das derzeitige Niedrigzinsmilieu dazu dienen, alte Verbindlichkeiten durch höhere Zinssätze zu ersetzen und die freigesetzten Mittel zum Schuldenabbau zu nutzen.

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