Grundschuld Hypothek

Hypothekardarlehen

Grundschulden und Hypotheken Was ist der Unterschied zwischen einer Grundschuld und einer Hypothek?" Im Falle einer Hypothek entsteht eine Rechtsabhängigkeit (Akzessorietät) zwischen der Hypothek und der durch sie abgesicherten Forderung: Die Rückzahlung der abgesicherten Forderungen bewirkt, dass die Hypothek bei ihrer Rückzahlung zur Hypothek des Eigentümers wird (§ 1163 Abs. 1 BGB). Das Hypothekendarlehen steht dem Kreditgeber nicht mehr als Sicherung zur Verfügun.

Bevor ein neuer Wertstellungstermin festgelegt werden kann, muss die Hypothek in eine Grundschuld des Eigentümers umgerechnet ( " 1177 Abs. 1 S. 1 BGB") und dem Kreditgeber zur Sicherung des neuen, schwerfälligen und kostenintensiven Darlehens übertragen werden. Ist das Darlehen durch eine Grundschuld abgesichert, gibt es einen rechtlich vereinbarten Bezug zwischen dem Darlehen und der Grundschuld: Die Grundschuld weist ihre Vorzüge insbesondere beim Forderungsaustausch, aber auch bei der Teilfinanzierung auf, bei der die Darlehenskonditionen nach Ende der Festschreibungszeit regelmässig geändert werden.

Der Forderungsaustausch, aber auch die Änderung der Darlehenskonditionen, erfordern im Falle einer Hypothek den Eintrag in das Kataster. Diese sind daher problematisch und oft nicht möglich, wenn es nachgeordnete Kreditoren gibt. Eine Rückzahlung des Darlehens hat daher keinen direkten Einfluß auf die Grundschuld. Trotz Rückzahlung des Darlehens ist der Darlehensgeber weiterhin der Darlehensgeber der Grundschuld.

Nach Beendigung des Sicherungszweckes hat er die Grundschuld durch Zession, Erlass oder Streichung zurückzugeben. Der Grundschuld kann ohne großen Förmlichkeitsgrad aufbereitet werden. Wenn die Grundschuld alle derzeitigen und zukünftigen Forderungen des Kreditgebers sichert, ist keine neue Vereinbarung erforderlich. Wenn die Grundschuld zunächst nur das zurückgezahlte Darlehen gesichert hat, kann die Grundschuld durch eine Vereinbarung - auch mündlich - über die Sicherung des geplanten neuen Darlehens wiederbewertet werden.

Aufgrund der fehlenden Rechtsabhängigkeit (Akzessorietät) der Grundschuld hat sie die Hypothek als Mittel zur Sicherung des Kredits verdrängt. Möglichst seit den 1970er Jahren des letzten Jahrtausends verwenden Hypothekenbanken/Pfandbriefbanken nur Grundschulden und keine Hypotheken als Sicherheit für Kredite. Der Forderungsaustausch, aber auch die Änderung der Darlehenskonditionen, erfordern im Falle einer Hypothek den Eintrag in das Kataster.

Diese sind daher problematisch und oft nicht möglich, wenn es nachgeordnete Kreditgeber gibt. Case 1 in Nr. 5: Der Inhaber der Immobilie beauftragt seinen Kreditgeber mit einer Hypothek (Variante a)/einer Grundschuld (Variante b) zur Sicherstellung eines Kredits auf seinem Eigentum. Case 2 zu Nr. 6: Nach der Tilgung des durch die Hypothek (Variante a)/die Grundschuld (Variante b) besicherten Kredits braucht der Inhaber A ein neues Darlehen.

Falle 3 in Nr. 7: Die Hypotheken-(Variante a)/Grundgebühr (Variante b) gehört zum niedrigsten Angebot. Das gesicherte Kredit ist ein Annuitätenkredit. Die Schuldnerin zahlt immer konstante Monatsraten, bestehend aus Kapital und Zins. Sachverhalt 4 in Nr. 8: Das Kreditorendarlehen G ist durch eine Hypothek in Ausführungsvariante a und durch eine Grundschuld in Ausführungsvariante b abgesichert. Das Kreditorendarlehen G ist durch eine Hypothek in Ausführungsvariante a und in Ausführungsvariante b durch eine Grundschuld absicher.

Durch die Abtretung der gesicherten Forderungen tritt G die gesicherten Forderungen an DS ab und erklärt sich damit einverstanden, dass das von ihm abgesicherte Sicherungsrecht an Grundstücken nicht auf DS übertragen wird.

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