Geld für Arbeitslose

Arbeitslosengeld für Arbeitslose

Borgen von Geld - ist das überhaupt möglich für Arbeitslose? Wenn Sie einen Job beenden, sollten Sie sich auch sofort und ohne Geld als Arbeitsloser anmelden. Untersuchung: Jeder vierte Arbeitslose erhält kein Geld. Jede vierte Arbeitslose, die in der Arbeitslosigkeitsversicherung versichert ist, erhält kein Geld. Die Besonderheit dieser Personengruppe ist laut der Untersuchung, dass sie verhältnismäßig gut ausgebildet und engagiert ist - und trotzdem weniger Unterstützung erhält als diejenigen, die Arbeitslosenunterstützung beziehen.

"â??Die Unternehmensgruppe ist angesichts des Fachkräftemangels besonders werthaltig und wird doch vernachlÃ?ssigtâ??, sagt Sabrina Klaus-Schelletter, die die Biografie mit Wilhelm Adamy mitverfasst hat.

"Wenn du ein Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung hast, wird dir bei der Arbeitssuche oft Vorrang eingeräumt", sagt Adamy. Auch die BA ist davon abhängig, wer in die Krankenkasse einzahlt. Unter den von der BA betreuten Menschen, ohne Geld zu bekommen, befinden sich z.B. diejenigen, die seit zwei Jahren 12 Monaten nicht mehr gearbeitet haben und damit keinen Leistungsanspruch haben, die aber Hartz IV nicht in Betracht ziehen wollen oder können.

Dies können sowohl Selbständige mit Ersparnissen als auch solche sein, die seit einigen Jahren überhaupt nicht mehr arbeiten - wie z. B. Frauen oder Männer, die sich der Kinderbetreuung verschrieben haben und nun einen Weg zurück in den Beruf finden, aber von ihrem Lebensgefährten mitfinanziert werden. Arbeitslose, die aus dem Hartz IV-System herausfallen, weil sie in einem Haus mit einem lebenden Lebensgefährten zusammenleben, zählen ebenfalls zu den "Nicht-Begünstigten", die von der Bundesanstalt versorgt werden.

Auch Arbeitslose, deren zwölfmonatige Arbeitslosenunterstützung abgelaufen ist, die aber wegen ihres Vermögens im Versicherungswesen verbleiben und daher nicht in die Grundversicherung (Hartz IV) fallen. Allen gemeinsam ist, dass sie bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz die Unterstützung der Agentur für Arbeit nutzen wollen.

Auch für einige ist es wichtig, dass diese Zeiträume auf die Pensionsansprüche angerechnet werden - auch wenn dies oft nur eine geringe Wirkung hat. Für die meisten von ihnen ist die Suche nach einem Arbeitsplatz entscheidend, sagt Studienautor Klaus-Schelletter. Der Leistungsempfänger unterwirft sich den Erfordernissen des Internets, obwohl er von diesem kein Geld erhalte. Jeder, der Arbeitslosenunterstützung bezieht, muss dies tun, um die Geldleistung zu beziehen.

Zahlreiche Wissenschaftler unter "Nicht-Begünstigten" Viele Wissenschaftler unter "Nicht-Begünstigten" sind besonders viele Wissenschaftler: 16,7 Prozentpunkte der Erwerbslosen ohne Versorgungsanspruch besaßen 2013 einen Hochschulabschluss, bei den anspruchsberechtigten Erwerbslosen lag dieser Prozentsatz nur bei 11,3 prozentu. 57% der Erwerbslosen hatten keinen Rentenanspruch in der betrieblichen oder schulischen Berufsausbildung, verglichen mit 65% der Berechtigten.

In beiden Bevölkerungsgruppen war der Prozentsatz der Menschen ohne Schulabschluss gleich hoch: 24,9 Prozentpunkte für diejenigen mit Arbeitslosenunterstützung und 22,6 Prozentpunkte für die anderen. Tatsache ist, dass Arbeitslose, die keine Geldleistungen von BA beziehen, weniger Unterstützung bekommen, obwohl sie das gleiche gesetzliche Recht auf Unterstützungsmaßnahmen haben wie diejenigen, die Geld ausgeben.

Beispielsweise belief sich ihre "Aktivierungsquote", d.h. die Anzahl der an beschäftigungsfördernden Aktionen Beteiligten im Verhältnis zu den Erwerbslosen, im Jahr 2013 auf durchschnittlich zwölf Prozentpunkte. Zusammengenommen beträgt die Arbeitslosenquote jedoch 17,3 Prozentpunkte für alle Erwerbslosen im Sicherungssystem - mit über 22 Prozentpunkten ist die Rate der Leistungsempfänger also signifikant gestiegen.

So wird beispielsweise die Anlaufbeihilfe nur von den Begünstigten in Anspruch genommen, da sie an den bisherigen Erhalt von Arbeitslosenunterstützung gebunden ist. "Es ist offensichtlich, dass die BA ein großes unternehmerisches Anliegen hat, die Menschen zunächst in einen Job zu bringen und sie zu diesem Zwecke zu befördern, an die sie wirtschaftliche Vorteile absichert. Wenn sie platziert werden, sparen sie unmittelbar Geld.

Nach Ansicht des DGB sollte sich der Staat - und damit der Steuerpflichtige - an den Aufwendungen für die Arbeitslosenförderung ohne Leistungsanspruch beteiligen, um diese Denkweise wenigstens etwas zu verändern. An ihrer Beschäftigungsförderung haben neben den Selbstbetroffenen auch " Unternehmen im Sinn der Sicherung von Fachkräften sowie die Allgemeinheit ein Eigeninteresse " - egal ob und wie viele Beitragszahlungen sie bisher in das Sicherungssystem geleistet haben.

Die Bundesregierung selbst hat die Steuereinnahmen auf dem Arbeitsmarkt seit 2013 vollständig abgeschafft. Die Zahl der Nicht-Begünstigten ist in den letzten Jahren entsprechend der günstigen wirtschaftlichen Situation zurückgegangen - im Jahr 2007 waren es 500.000, mehr als doppelt so viele wie heute. Nach Ansicht der Autoren der Studie ist es überraschend, dass die Mehrheit der Teilnehmer mittlerweile männliche Personen sind.

Längst sind es die meisten Menschen, die einige Jahre zu Haus sind, um ihre Kleinen großzuziehen und dann den Weg zurück in den Beruf zu finden. Dies hat sich offensichtlich geändert: Im Jahr 2013 zählt die Unternehmensgruppe etwas mehr männliche (ca. 119.000) als weibliche (ca. 115.000). Im Jahr 2007 waren zwei Dritteln aller Nicht-Begünstigten weiblich, mehr als jede zweite arbeitslose Person war weiblich - heute ist es nur noch jede vierte.

Am deutlichsten ist laut der Untersuchung der sinkende Anteil der Erwerbslosen ohne Arbeitslosenunterstützung bei den bundesdeutschen Migrantinnen. Nach der Geburt von Kindern kehren sie rascher in den Beruf zurück. Sie sind in der Regel gut ausgebildete Menschen und können daher besonders von der günstigen Situation auf dem Arbeitsumfeld zulegen. Zugleich ziehen sich aber immer mehr Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen aus dem Netz zurück, weil sie sich durch die "Forderungen" der BA unter Zugzwang sind.

Seit 2009 gilt das mit der Hartz-Reform eingeführte Konzept des "Forderns und Förderns" auch für Arbeitslose ohne Leistungsfähig. Die Gutachter berufen sich auf eine Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, die gezeigt hat, dass gerade für Männer aufgrund der mit der Arbeitslosigkeit verbundenen Meldepflicht keine Arbeitslosigkeit vorliegt.

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