Gegnerische Versicherung Zahlt nicht

Die gegnerische Versicherung zahlt nicht.

Die Versicherung zahlt nicht, es ist klar, nicht wahr? Wenn die Schuldfrage nicht eindeutig geklärt ist, kann die gegnerische Versicherung die Annahme der Forderung nach einem Autounfall verweigern. Die gegnerische Versicherung zahlt nicht alles! Es gibt mehrere Gründe, warum eine Versicherung nicht zahlt.

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Die Versicherung zahlt nicht, es ist eindeutig, nicht wahr? Die Geschäftspraktiken auf dem Versicherungsmarkt haben sich ebenfalls verändert. Im Allgemeinen war das Prinzip, dass für solche Verkehrsunfälle kein Rechtsanwalt benötigt wurde. Die Preiskämpfe auf dem Versicherungsmarkt gehen immer häufiger zu Lasten des verletzten Fahrers. Die eine Versicherungsgesellschaft ist bestrebt, die Kundschaft der anderen Versicherungsgesellschaft mit noch günstigeren Beiträgen "abzuschütteln".

Der komplett überarbeitete Redakteur weiß nicht, wo seine Köpfe sind und wechselt zum "Durchziehen". Die Tatsache, dass der Verletzte geärgert ist, muss die Versicherungsgesellschaften nur ein wenig belasten, denn er ist ja kein Auftraggeber, sondern nur ein ärgerlicher Kläger. Die Versicherung will Rechtsanwaltskosten vermeiden: Die Versicherung muss die diesbezüglichen Aufwendungen prinzipiell tragen, da sie neben Sach- oder Personenschäden auch so genannte "notwendige Prozesskosten" darstellen.

In dem ausgehandelten Verfahren hatte sich eine Versicherungsgesellschaft geweigert, die im Rahmen eines Verkehrsunfalls anfallenden Anwaltshonorare zu bezahlen. Sie hatte ihre Ablehnung damit gerechtfertigt, dass die Sache einfacher Natur sei und dass der Kläger sie auch ohne Rechtsanwalt hätte behandeln können. Es steht den Unfallopfern auch in Einzelfällen frei, die Strafverfolgung an einen Rechtsanwalt zu delegieren.

Im Regelfall war es unzumutbar, von ihnen zu erwarten, dass sie zunächst ohne Rechtsanwalt einen Schadenersatzanspruch erheben. Die Versicherung meint, dass alles geklärt ist: Manchmal kommen die Geschädigten nicht einmal auf die geringste Ahnung, einen Verkehrsrechtler hinzuzuziehen. Regelfall: Wenige Tage nach dem Autounfall bekommt der Verletzte ein freundliches Schreiben der gegenüberstehenden Versicherung mit dem folgenden Wortlaut: "Wir sind zur Schadenregulierung im Umfang unserer Zahlungsverpflichtung bereit".

Aus dem Brief wird der Rechtslaien lernen, dass die Versicherungssituation eindeutig ist und dass es kein Zahlungshindernis gibt. Der Wortlaut "im Umfang unserer Haftungspflicht" meint eher "wenn wir überhaupt zur Verantwortung gezogen werden, aber das, was wir noch nicht wissen, werden wir bezahlen". Welcher Tipp: Warte nicht darauf, dass die gegnerische Versicherung reagiert?

Die erste Kontaktperson nach dem Unglück sollte der Anwaelte sein. Sie hätten auch geahnt, dass Sie nach einem unverschuldeten Personenschadensfall z.B. Anspruch auf Kosten der Haushaltsführung haben? Für die Schadenregulierung einer Versicherungsgesellschaft muss eine Zeitspanne von 14 Tagen ausreichend sein, wenn die Fakten klar sind. Es handelte sich um Schadenersatzansprüche nach einem Autounfall mit einer klar geklärten Schuld.

Die Geschädigten setzen der gegnerischen Versicherungsgesellschaft über ihren Rechtsanwalt eine Nachfrist von zwei Wo. zur Regulierung des Anspruchs. Die Versicherung hat innerhalb der Fristen überhaupt nicht reagiert und neun Tage nach Ablauf der Fristen einen geringeren als den beantragten Gesamtbetrag überwiesen. In der Zwischenzeit hatte der Verletzte jedoch bereits eine Beschwerde einreicht.

Trotz der Ferienzeit war die Fristsetzung nicht anteilig. Dem Versicherer ist vorgeworfen werden, nicht fristgerecht gehandelt zu haben und mindestens eine Empfangsbestätigung geschickt zu haben. Weil nichts davon passiert war, konnte der Verletzte davon ausgehen, dass er seine Rechte nicht erlangen würde, ohne eine entsprechende Maßnahme einzuleiten. Damit wurden die zusätzlichen Kosten des Eingriffs von der Versicherung getragen.

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