Falschberatung Bank Baufinanzierung

Fehlberatung Bank Baufinanzierung

um eine verlustbringende Immobilie zu kaufen. Banken gelten aufsichtsrechtlich als Falschberatung, wenn sie die Standards des WpHG nicht einhalten. Haftpflicht bei fehlerhafter Beratung durch die Banken. Immer wieder wird in den Medien berichtet, dass Kapitalanleger von ihrer Bank falsch beraten wurden. Ein Schaden aufgrund der falschen Beratung direkt dar.

Falsche Beratung bei der Baufinanzierung

Bereits kleine Irrtümer durch falsche Beratung können im Zusammenhang mit der Baufinanzierung zu enormen Aufwendungen für den Auftraggeber aufkommen. Nicht selten raten die Consultants den Konsumenten fehlerhaft zu informieren und zu probieren, ihnen unpassende Artikel zu verkaufen. Dem Studienergebnis zufolge fühlt sich der Großteil der Klienten jedoch von seinem Betreuer gut aufbereitet. Wie oft jedoch unbemerkt eine Fehlberatung im Zusammenhang mit der Baufinanzierung erfolgt, zeigt sich erst bei genauerer Betrachtung.

Bei einer Baufinanzierung besteht die Kernaufgabe des Beraters darin, dem Kunden die bestmögliche und am besten geeignete Finanzierungsform vorzustellen. Dabei sollte jedoch nicht übersehen werden, dass auch Ratgeber der eigenen Bank nicht immer selbständige Ratgeber oder Mittler sind. Hierbei handelte es sich um Anbieter, die sich an die Umsatzziele halten mussten und für die auch die eigene Gewinnspanne oder Kommission eine große Bedeutung hat.

Es ist daher empfehlenswert, zunächst mehrere Offerten zu erhalten und diese zu überprüfen. Es ist nicht immer der Fall, dass den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit zur klassischen Baufinanzierung in Form von Annuitätenkrediten geboten wird, sondern eine wesentlich kostspieligere Variante von Kulanzdarlehen in Verbindung mit Sparplänen über einen Bausparvertrag, eine Fondsanlage oder eine Lebensversicherung. Oft wird die individuelle Lebenssituation des Kreditnehmers missachtet oder wenigstens in seltenen Fällen in den Vordergrund gestellt, sondern es werden vorzugsweise Projekte angeboten, die dem Consultant eine höhere Kommission bescheren.

Ab wann ist eine falsche Beratung möglich? Vor allem müssen Beratungsangebote gerecht und verständlich kalkuliert und dem Auftraggeber entsprechend aufbereitet werden. Dies ist oft kein Hindernis, aber da sich die Consultants oft auf ihre eigene Kommission konzentrieren und das angebotene Produkt bei einer faire und transparente Kalkulation weniger interessant ist, ist es nicht ungewöhnlich, dass falsche Ratschläge gegeben werden.

Darüber hinaus muss der Auftragnehmer überprüfen, ob die mit der von ihm angebotenen Finanzierungsmöglichkeit einhergehenden wirtschaftlichen Lasten für den Darlehensnehmer dauerhaft erträglich sind. Eine Falschberatung liegt beispielsweise vor, wenn der Betreuer gegen eine Informationspflicht verstößt und der Betreuer dadurch geschädigt wird. Bei der Baufinanzierung kommt der vollständigen Klärung eine besondere Bedeutung zu.

Es ist auch ein Fall von Falschberatung, wenn der Consultant gegen die Prinzipien der Wahrhaftigkeit, Verständlichkeit und Vollzähligkeit der Empfehlung verstößt. Prinzipiell trifft die Annahme auf das Aufklärungsverhalten zu, nach dem der Betreuer nachweisen muss, dass der Investor die Investition auch bei korrekter Abwicklung getätigt hätte, sie also den unterbliebenen Verweis unbemerkt belassen hätte.

Sind durch eine fehlerhafte Beratung des Baukredits Schäden entstanden, muss die fehlerhafte Beratung auch die Ursache für den entstandenen Nachteil sein. Erst nach einiger Zeit wird oft eine falsche Abstimmung mit der Baufinanzierung klar, da sich die Förderung über mehrere Jahre hinzieht und hier nicht selten erst gegen Ende auftreten.

Im Falle einer fehlerhaften Beratung nach 195 BGB ist daher die generelle Verjährung von 3 Jahren anzuwenden, die erst am Ende des Geschäftsjahres der Anspruchsentstehung und der Kenntnisnahme der fehlerhaften Beratung und des Schadensfalls durch die zu informierende Person endet.

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