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Der Zusammenschluss von Deutscher Bank und Postbank kostet Tausende von Arbeitsplätzen. Bank und Postbank: Zusammenschluss soll mehrere tausend Arbeitsplätze kosten - Wirtschaftlichkeit Die Zusammenführung von Postbank und Postbank hat für viele Beschäftigte schmerzliche Folge. Der Zusammenschluss von Deutsche Bank und Postbank wird laut einem Pressebericht mehrere tausend Arbeitsplätze einbringen. Die " Zeitung " berichtet im Vorfeld, dass in den nächsten vier Jahren je 1500 Mitarbeitende durch freiwillig durchgeführte Abfindungen und Fluktuationen das Haus verliessen.

Ein Sprecher der Bundesbank wollte am Sonnabend keine Angaben zum Stellenabbau machen. Schon im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass bei der Deutsche Bank im Rahmen der Eingliederung der Postbank durch Frühpensionierungen und ein freiwillig durchgeführtes Abgangsprogramm bis zu 1000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Die Fusion der beiden Häuser wird in den nächsten Jahren viele Arbeitsplätze insbesondere in den beiden Hauptsitzen in Bonn und Frankfurt erübrigen.

Durch die Zusammenführung will die Deutsche Bank ab 2022 rund 900 Mio. EUR pro Jahr sparen. Die Umstellung wird das Geldautomaten rund 1,9 Mrd. aufwenden. Die Bank hat sich im vergangenen Jahr mit den Sozialpartnern darauf verständigt, Entlassungen aus betrieblichen Gründen auszuschließen.

Disput mit der Deutschen Bank: Ex-Postbank Aktionäre erleideten einen Rückgang.

Frühere Postbank-Aktionäre können wahrscheinlich eine Zuzahlung der Deutschen Bank in den Zigarettenrauch eintragen. Jetzt weigern sich auch die Generalstaatsanwaltschaften in Köln und Bochum, ein Ermittlungsverfahren gegen die Dax-Gruppe einzuleiten. Nach Angaben des Finanzinstituts Frankfurt sind die Möglichkeiten der Altaktionäre, vom Postbank-Käufer Deutsche Bank eine nachträgliche Zahlung zu erhalten, gesunken.

"â??Neben der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft haben sich nun auch die Kölner und Bochumer Generalstaatsanwaltschaften geweigert, ein Ermittlungsverfahren unter anderem gegen die Verantwortlichen des Deutsche Bank-Konzerns einzuleitenâ??, erklÃ?rte ein Pressesprecher der Deutsche Bank. " Die Deutsche Bank glaubt, dass dies ihre Rechtsposition bestätigt." Kernpunkt des Streits: Hat die Deutsche Bank als Käufer der Postbank den anderen Aktionären einen angemessenen Barausgleich bezahlt?

Oder hatte Deutschlands größter Geldinstitute nicht schon im Vorfeld de facto die Aufsicht über die Postbank? Im Jahr 2008 hat sich die Deutsche Bank an der Postbank beteiligt, und die in Bonn ansässige Bank wurde nun in den Konzern miteinbezogen. Das DAX-Unternehmen hat den Postbank-Aktionären Ende 2010 im Zuge eines freiwillig durchgeführten Übernahmevorhabens 25 EUR je Aktie angeboten und sich eine Mehrheitsbeteiligung an der in Bonn ansässigen Bank gesichert.

Der Blick der Kritik basiert auf Aussagen und Vermutungen, meint die Kölner Generalstaatsanwaltschaft, um ihren Teil des Prozesses einzustellen. Das nimmt Jan Bayer, ein Rechtsanwalt auf Anlegerseite, zunächst in Kauf: "Wir haben uns entschlossen, zunächst keine Berufung einzureichen, weil das Oberlandesgericht Köln im Frühling erneut Zeuginnen und Zeuginnen zu diesem Thema vernehmen will", sagte Bayer auf Ersuchen.

Das Verfahren vor dem OLG Köln wird voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2019 fortgesetzt.

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