Berlin Schufa Auskunft

Schufa-Informationen Berlin

Gruenen-Politiker Rößner fuer die Reform des Schufa-Informationssystems. Die Schufa-Informationen übernehmen wir für Sie! Die kostenlose Schufa-Information ist nach Ansicht der Verbraucherschützer unverständlich und irreführend.

Neudeutsches Deutschland: Grüner Politiker Roßner für die Reformierung des Schufa-Informationssystems

Die grüne Politikerin Tabea Roßner unterstützt eine Schufareform. "â??FÃ?r Konsumenten ist es opak, woher die Angaben von Kreditinstituten wie der Schufa kommen, zu wem sie gekommen sind und bei welchen Unternehmen sie Ã?berall aufbewahrt werdenâ??, meint der Verbraucherschutzexperte in einem Gastartikel fÃ?r die Berliner Zeitung "neues deutschland" (Ausgabe Mittwoch).

Problematisch sind das in den Schufadatensätzen enthaltene Diskriminierungspotential und die Fragestellung, inwieweit der Algorithmus der Schufa über die soziale Partizipation entscheidet. Die Gruenen fordern seit Jahren, dass Wirtschaftsauskunfteien nur solche Informationen aufbewahren, die für Bonitätsauskünfte absolut notwendig sind, sagte er. Die betroffenen Personen müssen in der Lage sein, die Angaben einfacher als bisher zu berichtigen. Der Algorithmus wie der der Schufa muss nichtdiskriminierend, berichtigungs- und nachprüfbar sein."

Kündigung von Schufa-Informationen erst nach drei Jahren

Für die Streichung eines Schufa-Eintrags (hier: Gewährung der Restschuldbefreiung) gilt ausschließlich § 35 Abs. 2 Nr. 4 BDSG. Der Zeitraum fängt danach mit dem auf die Registrierung folgenden Jahr an und dauert bis zum Ende von drei Jahren. Schlussfolgerung: Die Bestimmungen der Insolvenz-Internetbekanntmachungsverordnung (kurz: InsIntBekV), nach denen allgemein zugängliche Angaben wie die Befreiung von Restschuld und andere öffentliche Angaben wie z. B. die Tilgung von Restschuldigkeiten spätesten sechs Monate nach ihrem Wirksamwerden gelöscht werden sollen, haben keinen Vorrang; der Eintrag der Schufa wird von den Debitoren viel längere Zeit gespeichert.

Berlin: Verbraucherschutz: Schufa-Informationen sind unbegreiflich und missverständlich.

Einzig erfreulich ist, dass die Kreditanstalt seit dem 1. Januar 2010 einmal jährlich kostenfrei offen legen muss, welche persönlichen Angaben und Vermögenswerte sie in den letzten zwölf Jahren erstmals in den letzten zwölf Lebensmonaten erfasst, übertragen und aufbewahrt hat. Seitdem haben die Konsumenten das Recht, gebührenfrei zu wissen, welche Angaben - sei es die Zahl der Kontokorrentkonten, laufende Kredite und Grundpfandrechte oder Angaben über Wohnsitz- oder Alterswechsel - für die Bonitätsberechnung herangezogen wurden.

Pauli sagte jedoch, dass es nicht klar sei, wie diese Informationen letztendlich in die bereitgestellten Bonitätsinformationen einfließen würden. Eine tabellarische Darstellung von Informationen mit Details wie "überdurchschnittliches Risiko" oder "deutlich unterschätztes Risiko" wirft viele auf. Dabei handelt es sich um Vermutungen, die auf Erfahrungen beruhen, die in einer speziellen Unternehmensgruppe mit den selben Informationen gesammelt wurden. "Wenn die Statistiken zum Beispiel zeigen, dass Menschen, die oft Adressen ändern, ihre Forderungen nicht erfüllen, bedeutet das nicht, dass ich auch meine Forderungen nicht erfüllen werde - trotz der häufigen Umzüge", so der Verbraucherschutz weiter.

"Es ist möglich, dass ich meinen Wohnsitz oft aus beruflichen und nicht aus Flucht vor Kreditgebern wechsle." Die Schufa-Beurteilung berücksichtigte diese personenbezogenen Gegebenheiten nicht. Der Mangel an Information und die daraus resultierenden Fehlinterpretationen könnten auch zu einer sich selbst erfüllenden Prophetie werden.

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