Bearbeitungsgebühr Kredit Postbank

Gutschrift Bearbeitungsgebühr Postbank

Bearbeitungsgebühr der Postbank: Einfacher als bisher In einem weiteren Kreditbearbeitungsgebührenverfahren vor dem Landgericht Bonn (112 C 119/13) hat die Postbank einen weiteren Verlust erlitten. Die Argumente der Postbank zur Verteidigung gegen die Behauptung des Verbrauchers deuten jedoch darauf hin, dass die Bonn-Bankiers um den Namen "größte Verlegenheit des Bankensektors im Jahr 2013" konkurrieren. Die Postbank erläuterte dabei: "Wer unsere Honorare bezahlt, ist selbst verantwortlich.

Im Jänner 2013 hatte der durch die Kölnerin Dr. Stefanie Beyer vermittelte Postbank Kunde einen Darlehensvertrag über rund 21.500 EUR mit der Postbank geschlossen und musste rund 650 EUR an Kreditbearbeitungsgebühren zahlen. Er hat im Frühjahr 2013 ein weiteres Darlehen von 8.500 EUR bei der Postbank aufgenommen. Kreditbearbeitungsgebühren: rund 310 EUR.

Der Postbank wurde die Tilgung verweigert. Dabei hat die Postbank dann die gängigen Argumente vorgebracht, dass der Verbraucher bereits zu Beginn des Jahres 2013 hätte wissen können, dass Kreditbearbeitungsgebühren unrechtmäßig sind. Für diese Begründung gibt es sicherlich eine rechtliche Grundlage, nämlich 814 BGB (Kenntnis der Nichtschuld): Was zur Deckung einer Haftung gezahlt wurde, kann nicht zurückverlangt werden, wenn der Dienstleister wusste, dass er nicht zahlungspflichtig war oder wenn die Zahlung einer moralischen Verpflichtung oder einer zu berücksichtigenden Gegenleistung entspricht.

Auf und ab wurden Bankenkunden in den letzten Wochen gesagt, dass es keine höchste Gerichtsentscheidung über Kreditbearbeitungsgebühren gibt. Andererseits beschuldigt die Postbank den Verbraucher, aufgrund der Urteile der Oberlandesgerichte gewusst zu haben, dass er dies nicht bezahlen musste. Der Bonner Amtsgerichtshof war nicht beeindruckt, er wies die Begründung der Postbank wie folgt zurück: Meiner Meinung nach wird die Postbank wahrscheinlich immer noch die Rechtsanwälte fluchen, die diese Begründung vor dem Bonner Landgericht einreichen.

Der Grund dafür ist, dass die Postbank selbst davon auszugehen scheint, dass die Kreditbearbeitungsgebühren rechtswidrig sind. Die Berufungsverfahren der Postbank vor dem Bundesgericht in einem anderen Verfahren sind auf diese Weise kaum zu erringen. Für alle anderen Postbank Kunden, die Kreditbearbeitungsgebühren einfordern, ist es immer eine steile Vorlage.

Mehr zum Thema